Gesucht, gefunden: Autos für drei Kindersitze im Fond.
Wenn das dritte Kind kommt, freut man sich natürlich als Vater. Gleichzeitig muss man sein lieb gewonnenes Auto aufgeben und durch eine Familienkutsche ersetzen! Ich z.B. einen BMW 530 Diesel mit netten 510Nm und 230 PS. *sniff. Wenn man sich länger damit befasst, ist es aber halb so schlimm: Die Dinger machen Dreck, so richtig ausfahren kann man sie eh nie und sie fressen Geld. Überlast also die Entscheidung primär eurer Frau und fahrt besser Bahn und Bus – da hat man Zeit zum Bloggen, Twittern und Mails lesen ;-)
Jedenfalls ist es erstaunlich, wie wenig Automobilhersteller auf Familien mit drei Kindern eingestellt sind. Insbesondere, da nun auch endlich in der Schweiz Kindersitze bis zum Alter von 12 Jahren Pflicht sind. Die ganzen Prachtskarossen haben meist sportlich-schnittige Sitze, dicke Türen mit Seitenairbags und wohlgeformte Aussenlinien, was leider auf Kosten der inneren Breite geht… Aus diesem Grund und weil die heutigen Kindersitze etwas breiter – da sicherer – ausfallen, bleibt einer 5-köpfigen Familie nur wenig Auswahl.
Mit Hannah (6.5 Jahre), Samuel (5) und Baby haben wir uns nun auf die Suche nach einem passenden Auto gemacht. Der letzte Bericht einer Automobilzeitschrift über dieses Thema ist von 2007.
Unsere Anforderungen:
- Im Fond müssen drei Kindersitze Platz haben
- Reine Sitzerhöhungen sind uns aufgrund des mangelenden Seitenaufprallschutzes zu unsicher.
- Die Kinder müssen sich selbstständig angurten können, ohne sich die Hände einzuklemmen.
- Isofix: Mindestens zwei.
Nice
- Weitere Sitzmöglichkeiten, damit man noch die Schwiegereltern oder ein, zwei befreundete Kinder mitnehmen kann.
- Sitze einzeln verstellbar, damit der Kleinste in Reichweite der Eltern ist.
Diese Modelle müsst ihr erst gar nicht ausprobieren
- BMW 5er oder X5
- Audi Q7
- VW Touran, Touareg
- Peugeot 407SW
- Mercedes E-Klasse, ML und GL, R-Klasse (hier helfen noch nicht mal die teuren, speziell schmalen Kindersitze von Mercedes)
- Renault Grand Scenic
- Volvo V70, XC90
- Range Rover (und wer will schon so eine Spritschleuder)
- Porsche Cayenne
Unser Ranking. Mit diesen Modellen klappt’s:
- VW Multivan: Platz, Platz, Platz. Einfach und flexibel verstellbare Sitze – bis zu 8! Sehr liebevoll gestaltetes Interieur. Bis jetzt waren die Motorengeräusche des VWs recht laut, der Bus war eher etwas lasch zum Fahren und recht träge in den Kurven. Im Vergleich sogar etwas teuer als der Mercedes Viano. Da nun aber der Multivan überarbeitet wurde und auch Motoren der neusten Generation beim Bulli Einzug gehalten haben, wird die Sache interessant. Bis zum 3-Liter-Biturbo-Dieselaggregat (das nebenbei weniger frisst als der normale Turbo), ist alles dabei, was das Autofahrerherz begehrt. Fazit: Unbedingt Probe fahren! Der VW ist ab 50’000 CHF zu haben (die spartanische “Startline” bereits ab 40’000 CHF). Fahrbericht auf Bild.de. Nebenbei: Das Webspecial von VW ist richtig gelungen: Emotional ansprechend, videobasiert, dennoch interaktiv und informativ. Eine Seltenheit in der Autoindustrie, welche die Geduld Ihrer Kunden mit nervenraubenden Intros und nichtssagenden Marketingtexten auf die Probe stellt.
- Mercedes Viano: Ebenfalls Platz, Platz, Platz. Lieblos, zweckorientiert eingerichtet (da reden leider die Nutzfahrzeugler von Mercedes zu viel mit). Spritzig zu fahren – besonders der 6-Zylinder-Diesel. Innengeräusche angenehm. Keine Xenonscheinwerfer. Das Navi: Zweckdienlich. Ab 50’000 CHF ist man dabei. Das Ganze ist nun aber auch schon in die Jahre gekommen. Ob man sich also einen (leicht veralteten) grossvolumigen Motor kaufen möchte, muss man selber entscheiden. Es ist keine wirkliche neue Modellreihe in Sicht. Gas oder Hybrid sucht man vergebens. Die Xclusiv-Reihe ist ein netter Versuch, das Auto schicker zu machen – leider sind dort nur 6 Sitze und die gleichen alten Motoren wie in den normalen Modellen erhältlich. Der Hinweis über den “kostenlosen Partikelfilter” in der Werbung wirkt so richtig peinlich!
- Renault Espace: Geräumig, bezahlbar, nett verarbeitet, viel Stauraum, Motor ok. Die aktuelle Plattform stammt von 2002. Trotz diverser Facelifts sollte Renault endlich ein neues Modell lancieren – denn hinsichtlich Ökologie hat der Franzose nicht viel zu bieten. Ein Relaunch kann aber noch dauern, da er für dieses Jahr geplant war, aber gestoppt wurde. Das Alter wird auch bei Trivialem wie einer iPod-Schnittstelle spürbar: Mit dem Navi zusammen ist sie nicht erhältlich – dafür aber ein CD-Wechsler (Wow!). Benziner ab 38’000 CHF. Der längere Grand Espace kann zusätzlich zwei Sitze im Kofferraum unterbringen. Diese können verstellt und ausgebaut, aber leider nicht im Boden versenkt werden. Ab 42’000 CHF. Ich würde aber den Diesel empfehlen. Wertverlust: Etwas zu hoch.
- Chrysler Grand Voyager: Eigentlich wirklich gut angedacht und sehr praktisch. Alle Sitze lassen sich im Boden versenken und das ganze Auto wirkt sehr variabel. Zudem fällt der Voyager durch viele Fächer und Staumöglichkeiten positiv auf. Dafür muss man sich mit einer Menge Plastik, billig wirkendem Baumdekor und einen unglaublich miserablen Motor abfinden. Mit dem grossvolumigen 2.8-Liter-Diesel kommt man kaum vom Fleck und dennoch frisst er richtig Sprit. 60-70’000 CHF, die man für das Fahrzeug aufwerfen muss, sind schlichtweg zu viel für diese veraltete Technik. Das nette Sitzkonzept versucht über die eigentlichen Probleme hinwegzutäuschen. Die Schweizer Website von Chrysler ist recht lausig und bietet fast keine Informationen. Auf der DE-Version gibt’s brauchbare Infos.
Ob VW oder Mercedes: Die Busse schauen grösser aus, als sie sind. Verglichen mit einem normalen Kombi ist der Unterschied in Länge und Breite minim. Sie wirken einfach “unhandlicher”, weil sie höher sind.
Alles zu teuer? Renault und Viano kauft man sowieso besser gebraucht. Es lohnt sich zurzeit nicht, ein Auto, dass schon recht in die Modelljahre gekommen ist, neu zu kaufen. Der Wertverlust in den nächsten Jahren wäre zu gross. Den schicken VW, mit den modernen, guten Motoren gibt’s erst ab 2010. Auf Occassionen muss man da also noch warten.
Habt ihr weitere Erfahrungen sammeln können? Inputs sind willkommen.


Wir hatten ja früher auch immer VW-Busse (fast seit ich mich erinnere) und sie sind wirklich tolle Familienautos. Jedenfalls hatten wir immer tierisch Spaß darin (statt drehbaren Sitzen war bei uns die vordere Sitzbank _immer_ umgedreht :-). Von daher ist das sicher eine super Wahl – vor allem für die Kinder.
Theresia und Dierk mit ihren drei Kindern haben einen VW Sharan und sie kommen damit auch sehr gut klar. Habt ihr euch aber auch bestimmt schon angeschaut.
Jetzt aber erst mal alles gute für die hoffentlich baldige Geburt!!!
Cooler Bericht der mich eigentlich nichts angeht. Ausser dass ich den VW Multivan in der California Variante ein wirklich gelungenes Fahrzeug finde. Und zu fahren sind die heute glaub eh recht cool.
Danke für den Hinweis, Jojo.
Ende 2010 kommt der neue Shahran raus. Eine echte Alternative – auch vom Preis – zum Multivan. Der aktuelle Shahran wurde in den letzten Jahren ja nicht mehr weiterentwickelt und ist nicht mehr auf dem neusten Stand. Dann nehme ich lieber einen Espace.
Eine kleine Lanze für den “Schweden” XC90 möchte ich noch brechen. Fahre dieses Fahrzeug von Volvo seit 2 Jahren und ich wage zu behaupten, drei Kindersitze finden problemlos Platz auf dem Rücksitz (zwei sind bei mir immer drinnen und eine erwachsene Person findet dazwischen Platz). Die Sitze lassen sich auch einzeln verstellen.
Daneben gibt es noch reichlich Platz für Gepäck oder zwei zusätzliche Sitze in der dritten Reihe – vollwertig und komplett versenkbar mit zwei Handgriffen. Ist er zum 7-Plätzer umkonfiguriert, findet immer noch gut Handgepäck Platz im Wagen. Und in Sachen Sicherheit braucht sich Volvo nie zu verstecken.
Nun aber wünsche ich Euch viel Glück bei der Geburt des 3. Kindes und halte die Daumen. Alles Gute – acuh für den bevorstehenden Jahreswechsel!
Merci, Thomas. “Ich wage zu behaupten, drei Kindersitze finden problemlos Platz auf dem Rücksitz” sagen auch die meisten Autohändler. Bis zum Zeitpunkt, wo wir mit drei Kindersitzen aufkreuzen und man diese dann versucht zu installieren. Volvo wäre eine meiner Favoriten (Marke, nicht Motoren), aber hat leider nicht geklappt.
Unsere Erfahrungen? Miserabel, bis wir auf einen Daihatsu Sirion umgestiegen sind, wo wir mit Mühe und Not drei Kindersitze unterbringen und seither fast nur noch Bus und Zug fahren. :-)
Das finde ich auch. Bus- und Zugfahren ist eh besser. Wenn möglich machen wir das auch. Zu den Eltern und Schwiegereltern ist das leider recht schwierig.
Apropos Japaner – habe doch gerade noch was entdeckt:
Test VW Multivan/Hyundai H-1/Ford Galaxy, Der neue Bulli im Vergleich
http://www.autobild.de/artikel/test-vw-multivan-hyundai-h-1-ford-galaxy_1013891.html
hier nun endlich mein auf twitter versprochene input. :-)
unsere kinder sind 7 1/2, 5 und 3 jahre alt. mit dem dritten kind waren wir in der gleichen situation wir ihr jetzt. wir haben mehrere autos angesehen und uns dann für einen zafira von opel entschieden. die zwei hauptgründe für einen van (muss ja nicht opel sein) : er ist nicht ganz so gross wie ein buss und er hat eine dritte sitzreihe.
hier noch stichwortartig ein paar inputs:
- wir wollten die kinder nicht direkt nebeneinander. so ist das konfliktpotenzial kleiner und sie haben einen gewissen freiraum. die beiden kleineren sitzen bei uns in der 2. sitzreihe, der grosse alleine in der 3. sitzreihe.
- die kleineren kinder sollten von vorne gut erreichbar sein. (essen/trinken geben, nuggi wieder reinschieben, etc. )
- kinderwagen nicht vergessen. ein kinderwagen beansprucht recht viel platz.
- weiteres gepäck und sportsachen brauchen auch platz. die eishockeytasche von unserem grossen ist riesig!
- klimaanlage. autos werden im sommer sehr heiss und fahrten mit kinder im überhitzen auto sind nicht cool….
- genug power, dass man auch mit vollbepacktem auto zügig vorwärtskommt.
Ich habe 3 Jungs im Alter von 9, 7 und 1. Beim Kauf meines Renault Mégane Kombi Jg 2003 bin ich eigentlich davon ausgegangen, ab 2010 nur noch einen Sitz zu benötigen. Falsch gedacht! Ich darf nun auch meine beiden grossen Jungs noch für mind. 3 bzw. 5 Jahre in diese Dinger zwängen. Dreimal darf man raten: kein Platz für 3 Stück auf der Rückbank. Böses Mail geschrieben an das Bundesamt für Strassen ASTRA und an TCS und bfu, ob sie mir wohl das neue Auto zahlen. Nichtssagende Antwort erhalten – wie zu erwarten war. Bin jetzt nicht mehr auf der Suche nach einem neuen Auto, sondern nach zwei Sitzerhöhungen, die nicht breiter als je 38cm sind. Daneben soll aber noch ein Kindersitz für den Kleinsten Platz haben. Tja, selber schuld, ich hätte eben nicht 3 Kinder haben sollen…
Eine geniale (und 38 cm breite) Sitzerhöhung in Kombination mit Rucksack findest Du bei http://minno.se/BoostercushionwithintegratedbackpackSitSac.htm. In der Schweiz gibt es die Dinger bei Mobility (allerdings nur für Mitglieder).
@ Toni
Danke für den Tip. Habe inzwischen zwei andere Sitzerhöhungen mit nur 38cm Breite gefunden. Die Frage ist jetzt nur noch, ob der neu anzuschaffende Kindersitz für den Kleinsten daneben Platz haben wird. Wir sind der Lösung auf der Spur…
Dani
Hi Zusammen. Danke für die Tipps.
Man war ja schon kurz davor Sitzerhöhungen zu verbieten, was nun nicht passiert ist. Aber der ADAC sagt folgendes – und die machen Ihre Arbeit wirklich sehr gewissenhaft:
“Sitzerhöhungen ohne Rückenstütze und Kopfteil sind keine sichere Lösung. Die beiden ADAC-Crashtests untermauern dies: Im Gegensatz zum Standard-Crashtest mit passendem, stützenden Kindersitz hat ein Dreijähriger auf einer Sitzerhöhung mit dem ungeeigneten Erwachsenengurt kaum Halt. (…) Beim Aufprall schneidet der Gurt in die Bauchgegend, was die inneren Organe stark gefährdet. Brust und Nacken des Kindes werden überstreckt, sein Kopf schlägt auf die Beine. ”
Ganzer Bericht: http://www1.adac.de/Tests/Crash_Tests/out_of_position/default.asp
Und Dani, wie hast du das Problem gelöst? Wir haben nämlich auch eine Renault Mégane und werden im April 3 Kids haben.
Dani und Cécile
drei Kindersitze sind beim Renault Mégane sowieso gar nicht erlaubt!
lest mal hier:
http://www.tcs.ch/main/de/home/der_tcs/presse/mitteilungen/test_familien_fahrzeugen.html
Einspruch: Ich habe sowohl drei Kinder sowie einen Audi Q7 und Full-Size Kindersitze von Römer und alles passt wunderbar unter einen Hut, respektive auf eine Rückbank. Auch mit Maxi Cosis kein Problem gewesen und massig Platz im Kofferraum gibt es noch dazu.
Wir benutzen auch richtige Kindersitze. Drei Stück auf der Rückbank in einem Q7 und so, dass man sich noch anschnallen kann? Kann ich nicht glauben resp. ging nicht. :-)
Kannst du mal ein Foto schicken?
Klar, kein Problem. Wie schicke ich Fotos?
Hatte übrigens am Wochenende den neuen Porsche Cayenne zur Probefahrt, da haben die drei Sitze auch tadellos gepasst.
Fotos einfach an mike@schwede.ch
Wir waren lange auf der Suche nach einem Wagen, in dem drei Kindersitze auf der Rückbank nebeneinander passen, ohne dass das selbständige Anschnallen eine allzu große Fummelei wird. Wir haben letztlich zwei Wagen gefunden: Land Rover Discovery 4 (unser Favorit) und der neue VW Sharan. Der Sharan kann das mit den Kindersitzen noch etwas besser, da der mittlere Sitz der 2. Reihe und beide Sitze in der 3. Reihe ISOfix haben. Der Sharan ist das Vernunftsauto. Wir haben uns aber für das etwas unvernünftigere aber für uns stilvollere Raumwunder Land Rover Discovery 4 entschieden. Alles funktioniert perfekt und die Kinder lieben den Wagen. Kinderwagen und unendlich viel Gepäck gehen auch noch rein.
Stimmt der Landrover ist hinten auch schon breit ausgelegt. Mich persönlich hatte mich die Pannenstatistik und insbesondere der nicht gerade moderne, sprich sparsame Motor abgeschreckt mich mit diesem Auto intensiver zu befassen. Der neue Sharan ist sicher eine spannende Alternative und aus Investitionssicht (Wertverlust) und Ökologie sehr spannend.
Der neue Discovery 4 wird mit einem neuen Motor angeboten (Wagen und Motor sind erst seit rd. 8 Monaten auf dem Markt), der deutlich sparsamer ist, als der Vorgänger. Und im Herbst soll auch noch ein neuer kleiner Motor kommen – der sollte dann noch weniger verbrauchen. 3-Liter-Autos werdens damit trotzdem nicht, aber den Verbrauch finde ich trotzdem noch erträglich. Dafür bekommt man sehr sehr viel Platz und eine enorme Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten – vom Familienurlaub mit viel Gepäck, Kinderwagen und Sportgerät, über den Transport einer kleinen Fussballmannschaft (7-Sitzer) bis hin zum sicheren Fahren unter widrigen Straßenbedingungen. Und diese Kombination hat uns letztlich vom neuen Sharan abgebracht.
Fahre seit 5 Jahren einen Mercedes-Benz Vaneo 1.7 CDI. In dieser zeit ist auch die Anzahl der Kinder gestiegen. Mit 3 Kindersitzen funktioniert das im Vaneo. Es ist etwas eng, aber klappt. Habe 2 x Römer Kid-plus und in der Mitte einen Römer King-plus drinn. Passt super. Wenn die kleine in der Mitte grösser wird, würde ich dann den Römer Adventure nehmen, der ist ein klein wenig schmaler – und es passt. Dazu gibts einen grossen Kofferraum indem sich auch 2 Notsitze befinden können (für Kinder bis 32kg). Von Preis-Leistung ist der Vaneo ein super Auto und sehr zuverlässig. Keine nennenswerten Probleme in den 5 Jahren und 80000 km.
…hab noch was vergessen: der MB Vaneo hat auch Schiebetüren und ein gutes Design! Wenn er jetzt noch Allrad hätte…wäre er perfekt
Übrigens: der VW Caddy life sieht zwar etwas grob aus…. aber hat Platz für 3 Kindersitze und Schiebetüren und grossen Kofferraum. Gute Alternative und gute deutsche Qualität.
Bei uns geht es mit den Problemen schon mit dem zweitem Kind los! da ich – meistens der Fahrer – 2 Meter groß bin und entsprechend der Fahrersitz immer bis maximum nach hinten geschoben ist. Zudem kommt noch das Problem hinzu, dass wir als junge Familie noch nicht in den Preisklassen von Porsche, Audi oder auch nur Land Rover angelangt sind. Bei uns ist bei 30T Schluß für diesesmal.
Und mit auch nur ein bißchen Anspruch an Design, Fahrspaß und geldbeutelfreundlichen Verbrauch….
Dodge Journey: Minus: Lenkung, Motor und zweites Kind nur in der dritten Sitzreihe
Skoda Superb: Minus: Preis, Rückenlehne wird von Schuhen doch noch dreckig – evtl, als Gebrauchter
Peugeout 5008&4007: zweites Kind nur in 3. Sitzreihe
VW Touran & VW Sharan: zu häßlich für meine Frau
Ford Galaxy: Minus Preis, Rückenlehne wird von Schuhen doch noch dreckig – evtl. als Gebrauchter
Citroen C4 Grand Picasso: Minus Fahrspaß und eine Armlehne dünner als der Finger eines Neugeborenen
Mazda CX7: passt noch nicht mal der Kindersitz ohne Kind hinter mich
Transporter oder Busse: zu viel Sprit, kein Design, Preis
usw. usf.
für einen Tip im Kombibereich, SUV oder als 5-türer, da Hund auch noch mit muss und Gepäck notfalls im Anhänger mitgenommen werden kann, wären wir absolut dankbar.
Und ja Chinavariante haben wir uns auch schon angesehen, ist aber wegen den Transportkosten zu teuer. Warum die kleingewachsenen chinesischen Manager Platz im Fond brauchen, die eher großgewachsenen europäischen Familien aber nicht wird wohl auf lange lange lange lange Zeit ein ewiges Rätsel der europäischen Autoindustrie bleiben. Ein VW-Tiguan in chinesicher langer Fond-Version wäre durchaus interessant für uns, aber so Tiguan: siehe Mazda CX7
Beim Googlen habe ich vom tcs folgenden Test gefunden. Ist am Schluss super dargestellt, welche Fahrzeuge sich wie eignen.
http://www.tcs.ch/main/de/home/auto_moto/tests/kindersitze.RightColumn.0009.CtxLinkDownloadFile5.pdf/4056_infotechTCS_TestKindersitzeImAutoInstallieren2010_de.pdf
Vielen Dank für die vielen guten Hinweise.
Zur Präzisierung: Drei Kinderisitze kriege ich auch noch knapp in einem Touran unter. Nur können sich die Kinder nicht mehr selber anschnallen, was aktuell eine grosse Erleichterung im Alltag ist. Im Touran z.B. war das Anschnallen nur mit einer anschliessend leicht blutenden und etwas zerquetschten Hand möglich. Einfach zu eng das ganze – zumindest mit Römer Kindersitzen(grösse III).
Inzwischen ist der VW Bus bestellt. Diesel, Biturbo und alles was das Herz begehrt. Ich kann’s kaum noch erwarten.
Apropos: Da der Bus erst spät geliefert werden kann, hat die AMAG Bern uns einen einfachen, aber praktikablen Bus kostenlos für die Ferien nach Frankreich zur Verfügung gestellt.
Mit der AMAG habe ich bis jetzt nicht wirklich gute Erfahrungen machen können, aber die AMAG Bern scheint da etwas anders aufgestellt zu sein. Der Traumberater: Michael Gilgen: https://www.xing.com/profile/Michael_Gilgen2 flott, ehrlich und kein nerviger “Verkäufer”. Wie der Service sein wird, kann ich ja dann berichten. AMAG Biel war hier recht übel.
Hi beisammen!
Als sich bei uns Nummer 3 ankündigte, haben wir uns der beschriebenen Aufgabe auch ausgiebig gewidmet. Kann mich der Analyse des Gastgebers anschliessen, was das Ausschlussverfahren eingangs betrifft. Einzig fehlen mir in der Auflistung zum einen die (auch schon ältere) Eurovan-Reihe sowie die Ford-Produkte S-Max resp. Galaxy. Letztere waren bei mir aufgrund des Einzelsitz-Systems in der zweiten Reihe auch in der engeren Wahl, dito Citroen C4 Grand Picasso.
Wir waren zwischenzeitlich der Meinung, wir managens mit einem Opel Zafira und haben uns in der Folge so einen angeschafft. Sportlich, kompakt, gute Erfahrungen mit Händler und Marke. Eher knapp im Mass, aber mehrheitlich ausreichend. Zwei Kids in zweiter Reihe, der Grösste auf dem ausklappbaren Drittreihensitz.
Wir irrten. Für die sonntäglichen Fussballclub-Bus-Fahrten wars ein Superauto, im Langzeittest aber nicht das Wahre. Zu umständlich der Zustieg in die dritte Reihe, zu umständlich die Umbauerei, wenn Reihe 3 aus- oder eingeklappt werden musste (zweite Reihe = Sitzbank, die muss ganz in eingeklappt und vorgeschoben werden, damits funktioniert, d.h. mit einem fix installierten Römer King immer wieder ein Umbauärgernis). Ausserdem war bei mitgeführtem KiWa schon vorbei mit Kofferraum. Für Ferienfahrten war die Dachbox unabdingbar, Winterferien ein packtechnisch und logistisches Unding. Kompaktvans sind nix für Familien mit drei Kindern im Kindersitzalter plus Gepäck.
Was nun? Ein Gebrauchter sollte es sein, das Budget erlaubte nicht schon wieder einen Neuwagen. VW T5 zu teuer od. schlicht nichts auf dem Markt, (alte) Sharan/Alhambra/Galaxy-Reihe outdated und wenn auf dem Markt mit jenseits der 100’000km Tachostand, restlichen Eurovans (Citroen C8, Peugeot 807, Fiat Ulysse) stand ich eher kritisch gegenüber (Verarbeitung, technische Bilanz, etc), eher ein intuitives Statement, auch war das Angebot nicht wahnsinnig prickelnd. Die neuen Ford-Produkte gabs auch nicht richtig im Occasionsmarkt, neuer Sharan/Alhambra waren erst auf Bildern zu sehen und noch nicht zu kaufen.
Schlussendlich haben wir uns einen gebrauchten Espace in einer etwas gehobenen Ausstattungsvariante angeschafft und das war die richtige Wahl für uns. Gut, technisch nicht brandneu od sonstwie bahnbrechend, verbrauchstechnisch auch keine Offenbarung, übers Innendesign kann man sich auch streiten, die Fahrt in die nächstgelegene Tiefgarage ist je nach dem auch manchmal ein Challenge, Schiebetüren wären schick, etc.
Unter dem Strich aber für unsere Ansprüche ein Super-Auto: Platz ohne Ende (vergiss die Dachbox!). Reisemobilfähigkeiten, welche seinesgleichen sucht. Komfortabel viel Platz auf den einzeln verrückbaren Sitzen in zweiter Reihe, noch dazu vollwertige Einzelsitze, welche ich problemlos mittels Schienensystem umplatzieren/demontieren kann. Den Espace kann ich unbedingt weiterempfehlen, gerade als Gebrauchter.
Ich hoffe, das Ding nun fahren zu können, bis sich für uns die Kindersitzthematik etwas entspannt. So vier, fünf Jahre dauert das aber noch, dann wirds aber für uns wohl wieder in die Kompaktklasse runtergehen (neuer Zafira / C4 Grand Picasso / Touran / S-Max oä). Und ändern sich unsere Meinung resp. unsere Bedürfnisse bis dahin resp. bleiben sie wie sie sind, so ist mein Favorit unter den aktuellen Modellen z.Zt. der neue Alhambra.
Ich habe wohl ähnliche situation wie Mike, Kinder etwas jünger mit 4/2/0 und bislang auch überzeugter BMW Fahrer 530D touring. Eigentlich alles prima, der neue Touring kam genau passend auf den Markt, nur passen keine drei Kindersitze auf die Rückbank :-( Ich habe auch lange den Multivan Katalog gewälzt und dann doch den neuen Sharan bestellt. Das ist einfach noch mehr Fahrdynamik als der Bus. Wenn die Kinder grösser werden kommt aber dann doch der T5 – hoffentlich dann auch wieder mit einem grossen Bi-Turbo oder dem 3.0TDi.
Jetzt ist’s soweit. Der Multivan kommt und unser BMW muss weg. Danke für eure Mithilfe :-)
http://schwede.ch/2010/11/19/bmw-530-diesel-kombi-zuverkaufen/
Interessant. Wir sind in der selben Position. Drittes Kind kommt und der schoene Audi A6 Allroad 3.0 TDI muss wohl einem groesseren Gefaehrt weichen.
Gibt es schon einen Fahrbericht mit dem T5 Multivan?
Einen Fahrbericht gibt es noch nicht – die Zeit…
zusammengefasst: EIN TRAUM. Fast-BMW-Fahrfeeling, ok etwas höher, weniger Strassenschienengefühl, spritzig, super in den Kurven, und Platz bis zum Abwinken. Verarbeitung, Optionen Top…
Minuspunkte:
- Navigation funktioniert, aber lange nicht so gut wie BMW
- keine iPhone/Android Schnittstelle (sound)
- Bedienungsanleitung ist eine grosse Katastrophe (falsch, lückenhaft, unklar, veraltet)
- alle ausser ein Kabel ohne Marderschutz/Abdeckung – und teuer zu ersetzen
- nur automatische Lichteinschaltung, nicht permanentes Tagfahrlicht
Freu dich – auf’s Kind und auf den Multivan!
Hallo zusammen
Hab mich stundenlang damit abgemüht ein Auto zu finden, welches drei Kindersitze hinten “verträgt”.
Nein, ich habe kein Geld für Q7 oder den “Pfeffer” Porsche.
Wir haben uns entschieden unser altes Auto doch zu behalten und zwar…. einen Fiat Multipla.
Dieses Auto ist platztechnisch nicht zu toppen.
Gesamtlänge unter 4 Meter und doch Platz für 6 Personen (alles Einzelsitze).
Wie er ausschaut… ist mir eigentlich egal… so falle ich wenigstens für wenig Geld auf! :-)
Dani
Hallo Zusammen!
So wie ich sehe ist inzwischen “der Drops gelutscht”, nicht wahr? Dennoch möchte ich hier kundtun: Wir haben 3 Kids im Alter von 14, 12 und 9 Jahren. Seit 8 Jahren fahren wir einen FIAT Ulysse (baugleich: Citroen C8, Peugeot 807) und sind begeistert. Ich fuhr davor einen Sharan (1. Generation) und war nicht sonderlich angetan. Entscheidend für den Ulysse: Schiebetüren, massig Platz und das Preis-Leistungsverhältnis. Ok, T5 und der Mercedes Bus sind größer, aber in puncto Breite in der 2. Sitzreihe möchte ich sehen welches Gefährt die Eurovan-Reihe toppt. Wir hatten anfangs 2 Recaros und einen Maxi-Cosi auf den Rücksitzen und es ging problemlos. Übrigens steht die Karre auch nicht öfter in der Werkstatt als die Audis und BMWs in der Bekanntschaft ;-)
Kurz gesagt: Platz ohne Ende, Praxistauglichkeit + Zuverlässigkeit zu einem annehmbaren Preis, logischerweise in Sachen Komfort und Wertigkeit nicht mit den Porsches, Audis oder Multivans vergleichbar. Dafür fehlt uns schlicht die Kohle.
Dirk
Hallo
wir fahren einen VW Caddy Life. 3 Kindersitze passen hinten bequem, zudem ausreichend Platz im Kofferraum. Kinderwagen plus Schlitten sind kein Propblem. Vom Preis-/Leistungsverhältnis kaum zu toppen, zumal VW regelmässig Rabattaktionen in Form von Sondermodellen anbietet.
Gruß, HDK
Würde mich freuen, wenn Ihre einen Update liefern könntet. Wir haben derzeit einen 2007 Viano 3.0CDI 4×2 in der Standardlänge und wollen einfach nicht mehr Lieferwagen fahren. Wir haben ein stimmiges Avantgarde Model mit allerlei Zubehör (Leder, Klima, Bluetooth etc). Zwei Hauptpunkte zwingen uns jetzt wieder auf den Markt zu schauen:
- Brauchen einen AWD
- Der Verbrauch von über 11 L/100km ist einfach zuviel für ein solches Fahrzeug
Wir hatten heute einen MB R350CDI lang probiert und das ging gar nicht. Es wurde uns allen schlecht, insbesondere im “Comfort” Setting der Luftfederung. Mit dem langen Radstand fährt sich dieses Dickschiff sehr gediegen, ruhig und souverän, aber überland schwankt das Teil wie ein Boot!
Wir haben uns gefragt ob in der neuen E-Klasse T Model (z.B. E250 Bluetec) neben den beiden vormontieren “Boostern” ein weiterer Kindersitz Platz hat, eher nicht. Wir wollen unsere Kinder nicht auf den Notsitzen reisen lassen.
Wir schiessen uns jetzt mangels Alternativen auf den Multivan PanAmericana mit dem 2L TDI 180PS Motor, Automat und permanenten AWD. Uns gefallen die Metalböden (statt öden Teppichen), irgendwelche Erfahrungen mit den jüngsten Multivan Modellen?
Hi, also den PanAmerica finde ich auch sehr schick. Unsere Multivan fahren wir inzwischen rund ein Jahr und sind BEGEISTERT. Ich habe das Bi-Turbo Diesel Modell genommen. Der zischt richtig schön ab. Ich finde das Auto gelungen und haben nichts auszusetzen, ausser:
Die Navigation fällt vom Gesamtlevel des Fahrzeugs deutlich ab.
Der Touchscreen reagiert sehr träge, manchmal die Ansage auch – so, dass die Ausfahrt schon fast vorbei ist – und auch einige Strassen, Kreisel, Kreuzungen, die vor Jahren umgebaut wurden, sind nicht drin. Diese waren bei der älteren BMW-DVD bereits schon drauf. Dafür so viel Geld zu zahlen zu müssen, ist eigentlich eine Frechheit. Es ist aber kein Grund den Multivan nicht zu kaufen. Lass dir einfach was anständiges reinbauen.
Was wir nicht mehr missen möchten:
- Rückfahrkamera (macht das Einparken viel einfacher)
- Biturbo
- Integrierte Kindersitz in der Mittleren Reihe. So kann man spontan andere Kinder mitnehmen
- zwei automatische Seitentüren. Gerade bei kleineren Kindern sehr praktisch. Sie können so ganz unabhängig ein- und aussteigen und man kommt auch selber gut dran, um die Kleinsten aus der Babyschale zu holen.
- Ledersitze lassen sich gut reinigen, sind bequem und sehen einfach schön aus
- Freisprechanlage fürs Handy mit Bluetooth ist sehr praktisch. Leider manchmal etwas störrisch – Bluetooth halt.
Viel Spass beim Probefahren.
Wieso keinen Grand Scenic. Wir haben drei Kinder und einen 2009er. Es passen drei Kindersitze hinten rein. Sicherlich knapper als in einen Multivan, aber sie passen.