Medienverhalten bei Geburtstagswünschen
Gestern durfte ich mal wieder ein Jahr älter werden. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich das Kommunikationsverhalten stark verändert hat. Früher hat die Tante noch ein Kärtchen geschickt, man hat angerufen und in den letzten Jahren wurde man mit Glückwüschen auf Xing überschütet. Inzwischen ist das ganze etwas komplexer geworden.
Überrascht wurde ich zunächst von Google. Als (bewusst) gläserner Google-User ist es der Datenkracke natürlich nicht entgangen, wann ich Geburtstag habe:
Vorbildlich, wie man es sich von anständigen Mitarbeitern aus der Social Media Abteilung wünscht, wurde ich zunächst von @tobiaslehr TELEFONISCH um 7.00 Uhr beglückwünscht. Und dann ging’s los – mein Handy wurde von den verschiedensten Apps und Kanälen in Beschlag genommen. Die Verteilung sieht wie folgt aus:
Rund 42% über Facebook und je 22% Twitter und Xing. Der Siegeszug von Social Media wird offensichtlich: 82% aller Glückwünsche kamen über diese Kanäle rein. Weit abgeschlagen: die schon fast nostalgischen SMS. Persönliche Glückwünsche waren rar, da ich den ganzen und sehr langen Tag in Meetings unterwegs war. Bei den E-Mails habe ich die automatischen Glückwünsche von Firmen nicht mit eingerechnet und per Post kam nur eine vorgedruckte Standard-Glückwunschkarte von Kuoni. Es gab nur zwei Channelhopper – Twitter<>Telefonisch.
Egal welcher Channel benutzt wurde – ich habe mich über alle Glückwünsche sehr gefreut. Insbesondere, da ich den Tag weder frei nehmen noch feiern konnte. Und der beste Channel war natürlich der Persönliche namens Barbara :-). Die gesanglichen Bestleistungen am Telefon von Tobias und Ricky stellten jeden Digitalen Channel in den Schatten. #ilike




Zuerst nachträglich alles Gute!
Eine sehr interessante Auswertung die du da gemacht hast. Sie bewegt mich dazu das an meinem Geburtstag auch einmal unter die Lupe zu nehmen.
Gruss
Sandro
Finde ich super, dass hier staendig geschrieben wird.